Kontakt   |   Impressum   |   Datenschutz



Immobilienkredit

Ein Immobilienkredit ist für die meisten Leute der wohl wichtigste und größte Kredit, den Sie im Laufe des Lebens aufnehmen. Aus diesem Grund sollte man sich hier mehr als ausreichend informieren, auch wenn es Anfangs etwas kompliziert und unübersichtlich erscheint. Schon kleine Differenzen beim effektiven Jahreszins von nur einem halben Prozent können eine Ersparnis von einigen Tausend Euro bringen.

Als erstes sollte man sich über die Höhe des Kredites im Klaren sein, unterschätzen Sie neben dem Kaufpreis einer Immobilie nicht die Folgekosten wie Notar, Makler, Grunderwerbssteuer sowie eventuelle Renovierungsarbeiten und Betriebskosten. (Beispielsweise die Füllung des Heizöltanks, etc.). Rechnen Sie mit mind. 10% der Haufsumme zusätzlich alleine für Notar, Makler und Gemeinde bzw. Stadt. Obwohl mittlerweile Finanzierungen bereits ohne Eigenkapital oder mit einem nur sehr geringen Eigenkapital möglich sind, sollte man dennoch möglichst über knapp 30% der Kaufsumme verfügen und zusätzlich genug Reserve für die Folgekosten zurückgelegt haben.

Sofern man sich über die Höhe des Darlehens im Klaren ist, sollte man überlegen, welche monatliche Raten für Tilgung, Zinsen und Nebenkosten gezahlt werden können, ohne eine zu hohe monatliche Belastung zu erreichen. Auch die Laufzeit gilt es zu bedenken, üblich sind hier oft 25 oder 30 Jahre.

Für erfolgreiches Verhandeln mit dem Darlehensgeber sollten Sie immer die drei wichtigsten Punkte, den Zins, die Nebenkosten und die Zinsbindungsfrist beachten. Weitere Goodies wie beispielsweise ein Sondertilgungsrecht ist schön und gut, kann aber einen schlechten Zinssatz nicht wettmachen. Die Zinsbindungsfrist ist ein Kapitel für sich, sie bezeichnet den Zeitraum, für den ein bestimmter Zinssatz für das Darlehen festgelegt wird. Es gilt meist: Je länger die Zinsbindungsfrist, desto höher die Zinsen. Trotzdem mach es durchaus Sinn, in einer Niedrigzinsphase eine sehr lange Laufzeit, z.B. 15 Jahre zu vereinbaren, während man in einer Hochzinsphase eine möglichst kurze Zinsbindungsfrist vereinbart.

Da man nach 10 Jahren ein Kündigungsrecht hat, macht eine Zinsbindungsfrist von 15 Jahre gerade bei einem niedrigen Zinssatz durchaus Sinn, sofern man auf steigende Zinsen spekuliert. Merkt man nach 10 Jahren, daß man auf das falsche Pferd gesetzt hat, kann man immer noch kündigen. Allgemein wird nach Ablauf der Zinsbindungsfrist über eine Anschlussfinanzierung verhandelt, hierbei kommen die Kreditinstitute in der Regel von alleine vor Ablauf der Frist auf den Darlehensnehmer zu.



Dieser Beitrag enthält Links zu verschiedenen Anbietern, Portalen und Affiliate-Partnerprogrammen zum Thema Immobilienkredit. Externe Links erkennen Sie u.a. daran, daß sich ein neues Fenster oder Tab in Ihrem Browser öffnet.
 
Trotz sorgfältiger Überprüfung und Recherche der Informationen übernimmt Kredit-Information.com keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit aller Angaben und Informationen, Kredit-Information.com übernimmt keinerlei Haftung für Schäden oder Verpflichtungen, die im Zusammenhang mit der Benutzung dieser Websites entstehen.

© 2008 - 2023 – Kredit-Information.com – Technik & Design: Seitenoptimierung.deRSS Feed